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Mittwoch, 24. Juli 2013

Nützliche Tipps zum Energiesparen im Haushalt

Mit diesen nützlichen Energiespartipps können Sie Ihren Energieverbrauch um bis zu 25% und mehr reduzieren



Heizung runter schrauben
Wer seine Zimmertemperatur von 20 Grad Celsius nicht überschreitet und nicht vergisst regelmäßig zu Lüften, spart nicht nur Geld, sondern verringert seine CO² Emissionen um mehr als 10 %.

Austausch von Glühbirnen durch Energiesparlampen
Energiesparlampen verbrauchen weniger Strom als ein viertel als die der alten Glühbirnen. Berechnungen der US Energiebehörde zufolge, könnten allein durch den Umstieg auf Energiesparlampen in den USA jährlich zirka 400 Millionen Tonnen an Kohlendioxid-Emissionen vermieden werden.

Ziehen Sie den Stecker
Ziehen Sie elektronische Geräte wie Fernseher, Telefon und Lautsprecher komplett vom Netz ab und lassen Sie diese nicht im Stand-by-Modus.

Laut neuen Zahlen der Energieagentur Schleswig-Holstein spart so ein Einzelhaushalt 30 bis 40 Euro pro Jahr ein, ein Vier-Personen-Haushalt sogar 75 bis 100 Euro. Elektronische Geräte, die nicht ausgeschaltet werden, tragen 4,5 Prozent zum bundesweiten Stromverbrauch bei. Das entspricht umgerechnet Stromkosten in Höhe von 2,5 Milliarden Euro.

Sparsam kochen und backen
Auch beim Kochen heißt es sparsamer sein. Töpfe stets mit einem Deckel zu schließen - das reduziere die Garzeit. Beim Backen kann man oft auf Vorheizen verzichten und den Ofen einige Minuten früher ausschalten. Denn auch mit der Restwärme werden Speisen fertig gegart. Extra-Tipp: Nehmen Sie die nicht benötigten Backbleche heraus und benutzen Sie die Umluft-Funktion, diese kann die Stromkosten ebenfalls senken.

Effiziente Elektro- und Elektronikgeräte
Wenn Sie eine Spülmaschine, einen Fernseher oder eine Waschmaschine kaufen, entscheiden Sie sich für ein energieeffizientes Modell, das als „A/A+/A++“ eingestuft ist. Das Gleiche gilt für Heim-Elektronik. Diese verbrauchen viel weniger Energie als herkömmliche Geräte.


Kühlschrank: einer der grössten Stromfresser
Beim Befüllen des Kühlschranks ist nicht nur darauf zu achten wo man seine Lebensmittel deponiert, um eine lange Suche zu vermeiden, sondern auch die Füllemenge, denn ein Vollgestellter Kühlschrank erheblich höheren Stromverbrauch als ein normal gefüllter Kühlschrank. Zudem sollte der Kühlschrank vor Sonneneinstrahlung oder anderen Wärmequellen wie Herd, Ofen etc. geschützt werden.

Sparen beim Wäsche waschen und trocknen
Ein Waschgang bei 40 Grad bringt eine Stromkosten Ersparnis von 50 % als Beispielsweise bei 50 oder 60 Grad, die für normal verschmutzten Wäsche ausreichen würde. Zudem sollte die Waschmaschine voll gefüllt benutzt werden.
Wenn sie einen gut belüfteten Raum haben oder die Möglichkeit die nasse Wäsche im freien an die Wäscheleine zu hängen, ist es kostengünstiger als einen Trockner zu benutzen, da Trockner ein Grossteil vom Stromverbrauch im Haushalt verursachen.

Stromkostenverursacher aufspüren
Energiemonitore und andere Energiemessgeräte zeigen den Energievebrauch und die entstehenden Energiekosten in Euro. So kann man schnell Stromfresser aufspüren und man behält seine Stromkosten immer im Blick.

Was für einen Zweck erfüllt Ihr PC?
PC´s sind Stromfresser im Haushalt, doch sie sind zu einen wichtigen Bestandteil im alltäglichen Leben geworden. Doch Sie sollten stets darauf achten, einen PC zu kaufen der zu den Zwecken ihres alltäglichen Gebrauches erfüllt. Gamer PC z.B verbrauchen bis 767 Kilowattstunden pro Jahr und verursachen so rund 151 € Stromkosten, ein sparsamer Multimedia PC hingegen nur 88 Kilowattstunden und so nur 17 € im Jahr.

Platzsparend und energieverbrauchsfreundlich: der Laptop
Der Laptop bietet nicht nur ein platzsparende und fexible Argumente, sondern auch kostenfreundlichere, denn ein Laptop verursacht bis zu 70 % weniger Stromkosten, als funktionsgleiche PC´s. Sie sind leichter und Sie können Ihren Laptop mit ins Bett, in die Küche oder ins Freie mitnehmen.

Ruhezustand statt Bildschirmschoner
Bei modernen Monitoren ist es günstiger sie ihn den Ruhezustand zu fahren, statt einen Bildschirmschoner zu nutzen, denn Sie verbrauchen mehr Strom. Aber auch an der Helligkeit am
Bildschirm kann man Stromkosten sparen. Statt 30 Watt bei voller Helligkeit, verbrauchen Bildschirme an Plätzen ohne direkte Sonneneinstrahlung, mit weniger Helligkeit, nur 20 Watt Strom.

Weniger Heizen, wärmer anziehen
Fast jeder Zweite senkt schon jetzt die Raumtemperatur und zieht sich wärmer an. Das ergab eine Kunden-Umfrage der Prüforganisation DEKRA. Doch es lohnt sich bereits die Umwälzpumpe an der Heizung runterzuschalten. Sie sorgt für die Zirkulation des Wassers zwischen Heizungsanlage und einzelnen Heizkörpern - und macht einen Großteil des Stromverbrauches aus. Unter Umständen sollte man sich ein neueres Pumpen-Modell anschaffen, das seine Leistung automatisch anpasst.

Batterien
Die Herstellung von Batterien ist nicht besonders umweltfreundlich. Für die Herstellung werden Mengen an Energie und Rohstoffen benötigt - hinzu kommen giftige Schwermetalle. Umweltfreundlicher und erheblich sparsamer sind dagegen Alkali-/Mangan-Batterien. Dennoch sollten Verbraucher möglichst auf batteriebetriebene Geräte verzichten.

Handyausdauer erhöhen
Telefonieren, mobiles Internet via UMTS, Display und Multimedia-Anwendungen das sind die größten Stromfresser beim Mobiltelefon. Wer auf die Vorteile von UMTS verzichtet, kann seinen Akku deutlich schonen. Dimmen Sie wenn möglich das Display. Schalten Sie alle Sende- und Empfangsteile, die nicht gebraucht werden, komplett aus. GPS ist zum Beispiel sehr stromhungrig - selbst wenn der Empfänger nur im Hintergrund läuft.

Solarenergie nutzen
 „Durch die Nutzung erneuerbarer Energien können in Zukunft die CO2-Emissionen drastisch gesenkt werden“, meint Mojib Latif vom Leibniz-Institut für Meereswissenschaften der Uni-Kiel. Mit Solarenergie kann man Wasser erhitzen (Solarthermie) aber auch Strom erzeugen (Photovoltaik). In vielen europäischen Ländern kommen darüber hinaus vermehrt Heizsysteme auf Biomasse-Basis zum Einsatz.