Smart-Cost Blog

Mittwoch, 19. März 2014

Eigenverbrauch der Photovoltaikanlage messen - welche Zählertypen benötige ich?

Um den Eigenverbrauch im Haushalt und die Einspeisung der Photovoltaikanlage zu messen, bedarf es an drei Zählern:
  • Bezugszähler (normaler Stromzähler für den Eigenverbrauch im Heim)
  • Einspeisezähler (für den eingespeisten Solarstrom der in das Netz fließt)
  • Ertragszähler (Photovoltaik Zähler) misst den produzierten Strom

Zweirichtungszähler
Oft werden aus Platzmangelgründen die ersten beiden Zähler durch einen Zweirichtungszähler ersetzt. In einem Zweirichtungszähler sind zwei separate Zählwerke integriert, die den Energieverbrauchim Haushalt und zudem auch den eingespeisten Strom der Photovoltaikanlage misst. Nachteile gibt es dennoch, denn die Zweirichtungszähler werden vom Netzbetreiber gestellt und sind in ihrem Eigentum. Zudem werden zusätzliche Mietgebühren in Rechnung gestellt. Wer dennoch Platz für einen weiteren Zähler hat, kann sich einen Einspeisezähler holen. Netzbetreiber dürfen das nicht untersagen. Beachtet werden muss aber, dass beide Zähler Rücklaufsperren besitzen, da der Strom in beide Richtungen fließt.



Ertragszähler
Stromzähler die den gesamten erzeugten Strom der Photovoltaikanlage messen, dürfen ebenfalls von Verbrauchern im Haus gestellt werden. War es früher so, dass die Netzbetreiber den Einbau im selben Zählerkasten forderten, wurde diese Richtlinie 2009, wegen hohen Umbaukosten für die Verbraucher, abgeschafft. Seit 2009 können die Einspeisezähler an jeden x-beliebigen Ort im Haus eingebaut werden. Auch Hutschienenzähler, die einen geringen Platzbedarf brauchen, dürfen installiert werden.

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