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Sonntag, 5. Oktober 2014

Projekt Energiesparen im Betrieb / Unternehmen

Ziel: Den Stromverbrauch und die Stromkosten im Büro bis zu 15 % reduzieren



Zusammen mit dem Architekten Büro Staubach und Partner, wurde über das Einsparungspotenzial im Büro gesprochen. Dadurch kam das Projekt „Energie sparen im Büro“ zustande. Das Projekt  wurde zusammen mit dem Geschäftsführer Herrn Staubach und den Mitarbeitern besprochen und vorbereitet. Für das Projekt wurde das Büro mit unseren Stromrechner + Zubehör zur grafischen Auswertung der Daten, sowie Energiecheck Listen und Aufkleber ausgestattet. Ziel war es den Stromverbrauch zu messen und die Stromkosten, durch einfache Sparmaßnahmen um ca. 15% zu reduzieren.

Erste Schritte:
  •     Einen Rundgang durch das Bürogebäude
  •     Stromfresser auffinden
  •     Strombedarf im Monat / Jahr berechnen / Einsparungspotenzial aufzeigen
  •     Mit den Mitarbeiter die Sparmaßnahmen besprechen - Energiemonitore und Funksteckdosen für die Messung einzelner Elektrogeräte installieren


Beim Rundgang mit dem Geschäftsführer und den Mitarbeitern tauchten bereits einige Stromfresser auf. Es wurde festgestellt, dass die Kaffeemaschine ständig im Betrieb war, um den Kaffee für die Mitarbeiter warm zu halten. Dies kann hochgerechnet einen enormen Stromverbrauch bzw. hohe Stromkosten im Jahr verursachen. Auch ein defekter Drucker, der eine etwas heißere Oberfläche aufwies, zeigte sich als wahrer Stromfresser. Am Ende des Rundgangs wurden die wichtigsten Arbeitswerkzeuge im Unternehmen begutachtet. Der Plotter, sowie zwei weitere Drucker zählten zu den wichtigsten Werkzeugen, aber die auch den meisten Stromverbrauch verursachen.

Um den Stromverbrauch und die Stromkosten zu berechnen, wurden im Büro Energiekostenmonitore, Funksteckdose installiert, um den Stromverbrauch vom Drucker und Plotter zu beobachten. Mit der Internetmodul Erweiterung für den Energiemonitor EnviR und dem Online Dashboard können die Stromverbrauchsdaten auch online abgerufen werden. Es wurde ein Energieverbrauch von 89 KWh pro Tag ermittelt. Vorteil war es, dass die Energiedaten grafisch dargestellt wurden und man die Daten als Tages, Wochen und Monatsberichte auswerten konnte.
In der ersten Woche ist weiterhin alles wie gewohnt gelaufen, um das Lastprofil zu ermitteln.

Die Mitarbeiter sollten zunächst eine Woche den ursprünglichen Strombedarf auswerten, um eine Anfangsbilanz über ihren Stromverbrauch zu erhalten. In den weiteren zwei Wochen wurden die Mitarbeiter mit Stromchecklisten und Aufkleber ausgestattet, die sie im Büro verteilten. Jeder konnte selbst auf dem Display oder auf dem Online Dashboard sehen, wie sich der Stromverbrauch reduziert und wie viel Tag für Tag an Stromkosten gespart werden.

Am Ende des Projekts wurden die ersten vier Wochen mit den weiteren 8 Wochen verglichen. Der Strombedarf am Anfang von ca. 90 Kilowattstunden, konnte mit Hilfe der Mitarbeiter und durch die Kontrolle mit den Energiemonitor auf 74 Kilowattstunden reduziert werden. Durch Hilfe der Mitarbeiter und mit Energiemonitoring wurde der Stromverbrauch um 18 % reduziert. Das schlägt sich natürlich positiv auf die Stromkosten des Unternehmen und kommt unsrer Umwelt nur zu Gute.