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Montag, 28. Dezember 2015

Heizen Bauen Energie – welche Änderungen gibt es 2016?

Ab 2016 gibt es Änderungen im Bereich Heizen, Bauen und Energie, die für viele interessant sein können. Wir haben alle Änderungen einmal zusammengefasst.
Neben einen hoffentlich guten Start in das neue Jahr, geht es auch gleich mit ein paar Änderungen im Bereich der Energiewende weiter. Mehr Fördergelder und höhere Anforderungen bei Neubauten, sowie Energieeffizienzlabel für alte Heizanlagen oder die neue Vergütung für selbsterzeugten Strom sind einer der wichtigsten Neuerungen für das kommende Jahr.

Energieeffizienzlabel für alte Heiz- und Lüftungsanlagen wird eingeführt

Ab dem 1. Januar 2016 erscheint das neue Energieeffizienzlabel für alte Heizanlagen und Lüftungsanlagen. Pflicht zur Kennzeichnung besteht jedoch erst ab 2017. Zunächst betrifft es Heizanlagen die älter als 29 Jahre sind. Schritt für Schritt sollen jedoch auch alle bis 15 Jahre alte Heizanlagen gekennzeichnet werden.
Das neue Energieeffizienzlabel für Heizanlagen und Lüftungsanlagen zeigt zur welcher Effizienzklasse die Anlage gehört, wie es zum Beispiel schon bei vielen Haushaltsgeräten der Fall ist. Das Label sagt jedoch nur die Effizienzklasse vom Gerätetyp aus. Ob die Anlage optimiert wurde oder verschiedene Komponenten ausgetauscht wurden, beinhaltet das Energieeffizienzlabel für die Anlage nicht.
Hier findet ihr eine Liste über die Verordnung zum Effizienzlabel für verschiedene Elektrogeräte:
http://www.ebpg.bam.de/de/produktgruppen/index.htm

Die Infografik zeigt welche Informationen auf dem Energieeffizienz Label für Heizungen zu sehen sind:




Strompreis steigt 2016

Weil es höhere Förderungen von erneuerbaren Energien und der Netzentgelte durch EEG-Umlage ab 2016 gibt, steigt der Strompreis für die Verbraucher. Bei einem drei-Personen Haushalt würde dem jährlichen Mehrkosten von 6 Euro bedeuten. Trotzdem gibt es in den meisten Haushalten nicht erkanntes Einsparungspotenzial. Viele Energiefresser sind auf dem ersten Blick nicht sichtbar und machen sich erst bei der Stromabrechnung bemerkbar. Energiemonitoring hilft solche Stromfresser schnell zu finden und zu eliminieren, das eigene Bewusstsein für Energieverbrauch und -kosten neu zu entdecken und Überraschungen bei der Stromabrechnung zu vermeiden. Hier gibt es Energiemonitoring Lösungen für den privaten und industriellen Bereich www.smartcost-shop.de


Rücknahme alter Elektrogeräte beim Händler

Durch die Fortsetzung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes, soll die Rücknahme von alten Elektrogeräten beim Händler umweltverträglicher geregelt werden. Ab dem 24. Juli 2016 gilt es für alle Händler mit mehr als 400 Quadratmeter Verkaufsfläche, dass Kunden ihre Elektrogeräte beim Händler entsorgen können. Größere Geräte wie Kühlschrank, Waschmaschine, TV usw. müssen nur beim Neukauf eines neuen Gerätes zurück genommen werden. Für Online Händler gilt ebenfalls die Pflicht, nicht mehr brauchbare oder defekte Elektrogeräte anzunehmen.


KFW- Förderungen für energieeffizientes Bauen steigen – aber auch die Anforderungen

Der Förderkredit der KFW Bank ist im nächsten Jahr doppelt so hoch wie zuvor. Statt 50.000 werden ab kommenden Jahr sogar bis zu 100.000 € für energieeffiziente Neubauten gefördert. Doch der Förderkredit ist auch mit höheren Anforderungen verbunden. So wird die Obergrenze für den zulässigen Energiebedarf eines Gebäudes um 25% gesenkt. Auch die Anforderungen für den Wärmeschutz steigen um 20%.
Zudem gibt es auch Zuschüsse für einen Heizungsaustausch und den Einbau von Lüftungsanlagen. Der Zuschuss für die Modernisierung beträgt 15% und max. 7.500 Euro pro Wohneinheit.

Neue Stromvergütung für Kraft-Wärme Kopplungsanlagen 

Leider sind damit nicht die Besitzer bisheriger Blockheizkraftwerke begünstigt. Die Neufassung des KWK Gesetzes sieht nur Besitzer vor, die ab dem 1. Januar 2016 ein Blockheizkraftwerk mit einer Leistung von unter 50 Kilowatt elektrischer Leistung in Betrieb nehmen.
Mit der neuen Regelung werden nun Einspeisungen in das Stromnetz höher vergütet. Statt bisher 5,41 Cent gibt es dann 8 Cent pro Kilowatt das in das Stromnetz eingespeist wird. Allerdings fällt die Förderung für selbstverbrauchten Strom etwas niedriger aus. Statt 5,41 Cent gibt es dann nur noch 4 Cent pro Kilowattstunde. Anträge für die Förderungen der Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen kann man nur noch bis zum 31.3.2016 bei der KFW-Bank stellen.

Montag, 7. Dezember 2015

Viel Energie beim Kochen und Backen sparen

Bis zu 10% des Stromverbrauchs im Haushalt geht für Kochen und Backen drauf. Zum Glück gibt es aber auch ein riesiges Einsparungspotenzial, um den Geldbeutel zu schonen. Mit ein paar einfachen Tricks lässt sich ganz einfach Energie sparen.


Sparsam kochen und backen

Auch beim Kochen heißt es sparsam denken. Das Benutzen der passenden Deckel für die Töpfe reduziert die Garzeit und spart jede Menge Strom.

Oft kann man beim Backen auf das Vorheizen verzichten. Auch die Restwärme kann man gut nutzen, um die Gerichte fertig zu backen und Energie zu sparen. Extra-Tipp: Nehmen Sie die nicht benötigten Backbleche heraus und benutzen Sie die Umluft-Funktion, diese kann die Stromkosten ebenfalls senken.

Weitere Tipps um den Stromverbrauch in der Küche zu senken

  • Schnellkochtöpfe sparen bis zu 50% Energie
  • Glatte Unterfläche bei Töpfen und Pfannen sorgen für einen optimalen Energieverbrauch. Dellen und Beulen führen zu unnötigen Energieverlust
  • Sogenannte "Thermotöpfe" speichern die Wärme und können das Essen weiter garen 
  • Neue energieoptimierte Töpfe sparen bis zu 15% Energie zu herkömmlichen Geschirr. Energieeffiziente Edelstahltöpfe können die Hitze länger als altes Kochgeschirr speichern.









In diesem Video sieht man welche Methode zum Wasser kochen die schnellste und energieeffizienteste ist:


  1. Die Methode die wohl am meisten Strom verbraucht, ist wenn man das Wasser mit einer alten Herdplatte erhitzt. Es dauert nicht nur lange bis das Wasser anfängt zu kochen, es wird dabei auch noch sehr viel Energie verbraucht. Die meiste Energie geht sogar verloren.
  2. Günstiger ist es schon mal mit einer Induktuionsplatte. Sie verbrauchen weniger Strom und bringen das Wasser mehr als doppelt so schnell zum Kochen
  3. Die schnellste und günstigste Methode ist es, wenn man das Wasser vorher im Wasserkocher erhitzt und anschließend im Topf auf der Induktionsplatte zum Kochen benutzt.

Weitere interessante Energiespartipps um viel Energie und Geld zu sparen, findest du auf


Teile diesen Artikel um deine Freunde beim Energie sparen zu helfen. Vielen Dank :-)

Dienstag, 10. November 2015

Was haben Smart Meter und Smart Grid miteinander zu tun?

Was sind Smart Meter?

Smart Meter sind die neuen digitalen Stromzähler, die ein Lastprofil über den Energieverbrauch (Strom, Gas und Wasser) erstellen können. Smart Meter werden von den Energieversorgern angeboten und werden bis zum Jahr 2035 per Gesetz flächendeckend eingeführt.
Smart-Cost - OptiSmart Sender für Smart Meter

Was für Vorteile bringt Smart Metering?

Dadurch das Verbraucher ihren eigenen Stromverbrauch per Internet abrufen können, bekommen sie eine volle Transparenz über ihren eigenen Energieverbrauch. Durch Smart Metering bekommt man ein neues Bewusstsein und kann schneller gegen einen hohen Stromverbrauch handeln. Zudem können Energieversorger die Tarife für ihre Kunden besser anpassen und die Verbraucher belohnen, die den Stromverbrauch zeitlich verlagern und z.B. die Spülmaschine oder Waschmaschine abends benutzen.

Smart Grid

Smart Grid steht in der Hinsicht mit Smart Meter zusammen, da man mit den neuen digitalen Stromzähler besser das Stromnetz verwalten kann. Somit können Lastspitzen besser gemanagt, die Strombeschaffung optimiert und Ökostrom effizienter genutzt werden. Smart Meter könnten auch per Schnittstelle zu den Elektrogeräten zu Hause kommunizieren und es z.B. ermöglichen die Waschmaschine abends automatisch einzuschalten, weil der Strom günstiger ist.

Gibt es eine Pflicht für den Einbau von Smart Meter?

In Deutschland sollen bis zum Jahr 2035 die neuen digitalen Stromzähler stufenweise in die deutsche Haushalte eingeführt werden. Als erstes trifft es Haushalte ab einen Jahres- Stromverbrauch von 6000 kWh, das könnte z.B. ein 5 - 6 Personen Haushalt sein. Kleinere Personen Haushalte sollen dann später folgen.

Datenschutz

Sehr große Skepsis gibt es im Bereich Datenschutz. Da die Daten durch Schnittstellen online übertragen werden, haben Verbraucher berechtigt Angst davor, ihre Daten von dritte geklaut zu bekommen. Auch die Transparenz der Lastprofile könnte den Verbraucher zu einen gläsernen Kunden machen.

Fazit

Durch Smart Metering und der eigenen Kontrolle bekommen die Verbraucher ein neues Bewusstsein über ihren Energieverbrauch, dass sie automatisch effizienter handeln lässt. Dadurch kann man leichter und schneller Maßnahmen oder Planungen für mehr Energieeffizienz im Haushalt oder Betrieb vornehmen. Das schnelle Abrufen der Energiekosten sorgt dafür, dass es keine Überraschungen mehr bei der Stromabrechnung erlebt werden.
Durch die wachsende Branche im Bereich Smart Metering wird es auch immer mehr Tools und Messmöglichkeiten geben, die den Energieverbrauch noch transparenter machen. Eine Unabhängigkeit gegenüber den Energieversorger wäre jedoch wünschenswert.

Dienstag, 27. Oktober 2015

Was kann man gegen einen hohen Stromverbrauch / hohe Stromkosten machen?

Wie viel verbraucht jeder Personen Haushalt?

Jeder Personen Haushalt hat einen anderen Stromverbrauch. Je mehr Personen im Haushalt leben, desto höher ist der Stromverbrauch. Doch wie hoch ist der durchschnittliche Stromverbrauch?

Durchschnittlicher Stromverbrauch (in Watt) verschiedener Personen Haushalte mit und ohne elektrischer Warmwasservorbereitung.

Personen Haushalt
Durchschnitt
Mit
Ohne
1-Personen-Haushalt
2200
2800
1700
2-Personen-Haushalt
3200
3800
2800
3-Personen-Haushalt
4200
5100
3700
4-Personen-Haushalt
5000
6100
4400
5-Personen-Haushalt
6000
7400
5300
6-Personen-Haushalt
6500
8400
5800

Wie man an der Tabelle schon sieht, hängt auch ein großer Teil vom Stromverbrauch davon ab, ob man eine elektrische Warmwasservorbereitung hat oder nicht. Auch die einzelnen Elektrogeräte im Haus sollte man auf ihre Effizienz überprüfen. Schalte alle Standby Geräte aus, wenn diese nicht mehr gebraucht werden und ersetze alte Elektrogeräte gegen neue mit entsprechender Energieeffizienzklasse.

Leistung einzelner Elektrogeräte im Haushalt: Um den Stromverbrauch in kWh zu berechnen, muss die in Anspruch genommene Zeit der einzelnen Geräte miteinbezogen werden.

Beispiel zur Berechnung des Stromverbrauchs einzelner Elektrogeräte:
Ofen: 2000 Watt x 1 Stunde = 2000 Watt/h = 2 kWh x 0,25 € = 0,50 €

Durchlauferhitzer
15 – 30 Kilowatt
Wasserkocher
2000 Watt
Waschmaschine
4000 – 6000 Watt
Kühlschrank
100-300 Watt
Herd
7 – 10 Kilowatt
Ofen
2000 – 3000 Watt
Föhn
2000 – 2500 Watt
TV
40 -80 Watt
LED Lampe (pro Stück)
8 Watt
Elektroheizung/ Infarotheizung
800 – 1200 Watt
Spülmaschine
2000 – 2500 Watt
Klimaanlage
60 Watt pro Quadratmeter
PC
300 – 400 Watt
Laptop
50 – 100 Watt
Gefrierschrank
100 – 150 Watt

"Wusstest du schon?: Mit einem Gasherd kann man nicht nur Kosten sparen (7 Cent Gas / 24 Cent kWh) sondern auch die Emissionswerte reduzieren."

Ein paar Tipps um Energie im Haushalt zu sparen

Austausch von Glühbirnen durch Energiespar- oder LED-Lampen

Energiesparlampen und LED Lampen verbrauchen 25% weniger Strom als alte Glühbirnen. Berechnungen der US Energiebehörde zufolge, könnten allein durch den Umstieg auf Energiesparlampen in den USA jährlich zirka 400 Millionen Tonnen an Kohlendioxid-Emissionen vermieden werden.

Ziehen Sie den Stecker
Ziehen Sie elektronische Geräte wie Fernseher, Telefon und Lautsprecher komplett vom Netz ab und lassen Sie diese nicht im Stand-by-Modus.
Laut neuen Zahlen der Energieagentur Schleswig-Holstein spart so ein Einzelhaushalt 30 bis 40 Euro pro Jahr ein, ein Vier-Personen-Haushalt sogar 75 bis 100 Euro. Elektronische Geräte, die nicht ausgeschaltet werden, tragen 4,5 Prozent zum bundesweiten Stromverbrauch bei. Das entspricht umgerechnet Stromkosten in Höhe von 2,5 Milliarden Euro.

Sparsam kochen und backen

Auch beim Kochen heißt es sparsamer sein. Töpfe stets mit einem Deckel zu schließen - das reduziert die Garzeit. Beim Backen kann man oft auf Vorheizen verzichten und auch den Ofen einige Minuten früher ausschalten. Denn auch mit der Restwärme werden Speisen fertig gegart. Extra-Tipp: Nehmen Sie die nicht benötigten Backbleche heraus und benutzen Sie die Umluft-Funktion, diese kann die Stromkosten ebenfalls senken.
Weitere Energiespartipps findest du unter https://www.smart-cost.de/energiespartipps/

Bei einen Stromvergleich / Stromanbietervergleich kann man auch bei dem Stromtarif sparen. Meistens lohnt sich die Suche nach einen neuen Stromanbieter.
Auch Stromkostenrechner helfen dabei unnötige Stromfresser zu identifizieren und um einen bewussteren Umgang mit dem eigenen Energieverbrauch zu lernen. Ein Energiemessgerät bringt viele Vorteile um dauerhaft seine Stromverbrauch und seine Stromkosten im Blick zu behalten und Energie zu sparen. Hier findest du alle Vorteile im Überblick

Mittwoch, 9. September 2015

Wie kann man den Stromverbrauch und die Stromkosten am besten berechnen

Hast du dich schon mal gefragt was die einzelnen Elektrogeräte im Haushalt oder im Unternehmen verbrauchen und welche monatlichen Stromkosten sie verursachen? Mit einer Formel kann man ganz einfach den Stromverbrauch und die Stromkosten dieser Elektrogeräte berechnen.


Mit einen Stromkostenrechner kann man nicht nur den gesamten Stromverbrauch im Haus oder Gebäude ermitteln, sondern auch den Stromverbrauch und die Stromkosten einzelner Elektrogeräte wie TV, Kühlschrank, Waschmaschine oder auch Anlagen wie die Klimaanlage, Maschinen uvm.

Wie kann man mit einen Stromrechner den Stromverbrauch / Stromkosten berechnen?

Ein kWh Rechner kann jeder selbst z.B. mit einer Excel Tabelle erstellen. Um den Stromverbrauch einzelner Elektrogeräte zu ermitteln, benötigt man zunächst Angaben zur Leistung des Elektrogerätes.Den Stromverbrauch der Elektrogeräte, die 24 h laufen wie z.B. der Kühlschrank sind leichter zu berechnen. Bei den anderen Elektrogeräten muss zunächst die Zeit ermittelt werden, die sie im Betrieb sind.

Um jetzt den Stromverbrauch des beliebigen Elektrogerätes zu berechnen, kann diese Formel benutzt werden:


  • Wattanzahl des Elektrogerätes x Nutzungsdauer in Stunden : 1000 = Stromverbrauch des Elektrogerätes. 
  • Anschließend muss der Stromverbrauch mit dem Kilowattstundenpreis multipliziert werden.


Beispiel Kühlschrank:
120 Watt x 24 h /1000= 2,88 kWh x 0,30 Euro = 0,86 Euro

Empfehlenswert sind Strommessgeräte, die den Stromverbrauch und die Stromkosten in Echtzeit anzeigen. Mit einen Strommessgerät wird nicht nur der komplette Stromverbrauch in einem Haus oder Gebäude, sondern auch der Stromverbrauch von einzelnen Elektrogeräten, Anlagen, Etagen usw. werden in Echtzeit sichtbar.



www.smart-cost.de





Donnerstag, 27. August 2015

Ein deutsches Viertel produziert durch Solardächer vier mal mehr Energie als es eigentlich benötigt

Obwohl das Land wenige Sonnenstunden im Jahr hat, ist Schlierberg bekannt als „ökologische Hauptstadt“ und hat 59 Wohngebäude und ein kommerzielles Holzgebäude die nachhaltig mit Energie versorgt werden

Die solare Energiegewinnung ist die nachhaltigste Form um elektrische Energie zu gewinnen.

Dieses Konzept hat sich in Schlierberg bewährt. Die Bewohner eines Dorfes im südlichen Deutschland, die Ihre Stadt die "ökologische Hauptstadt" nennen, haben 59 Häuser mit Photovoltaik-Solarzellen Dächern sowie ein kommerzielles Gebäude aus Holz ausgestattet, die die Stadt zu einen nachhaltigen Raum machen.

Einer der Gründe, warum die Bewohner diese Art von Wohnraum zu schaffen führte, ist dass die Stadt eine der wärmsten und sonnigsten Städte in Deutschland mit rund 1800 Stunden ist, wobei der Durchschnitt des Landes etwa 1.700 Stunden beträgt.

Diese Solarplatten wurden vom Beginn des Design Mitte der 80er Jahre mit eingeplant und stellen eine Gesamtkapazität von 445 kWp-Photovoltaik rund 420.000 kWh Solarstrom pro Jahr zur Verfügung.

Heute wo die kompletten Anlagen in Betrieb sind, produziert das Viertel vier mal mehr Energie als eigentlich benötigt. Die überschüssige Energie wird wieder ins Stromnetz eingespeist und das Dorf wird für diesen Überschuss belohnt.

"Inklusive zusätzlicher Einsparungen durch Energieeffizienzmaßnahmen, werden hier jährlich umgerechnet 200.000 Liter Öl und 500 Tonnen CO2 eingespart", sagt die Projektseite.

Dienstag, 18. August 2015

Lastspitzen optimieren und den Jahresleistungspreis dabei senken – Stromkosten senken durch Lastspitzenoptimierung

Stelle man sich vor dass ein Auto keine Kraftstoffanzeige besäße, könnte man nicht wissen wann der Kraftstoff leer geht oder das Auto einen defekt hat und unnötig Kraftstoff verbraucht oder gar verliert. Unternehmen die ihren Energieverbrauch nicht genau kennen, geht es ähnlich. Gewerbekunden können ihr Lastprofil bei ihren Energieversorger anfordern. Hilfreich ist auch ein eigenes Energiemonitoring um den Energieverbrauch zu optimieren. Denn durch Optimierung der Lastspitzen lässt sich der Strom- Arbeitspreis reduzieren.

Die Verteilung des Energieverbrauchs auf Tag und Nacht, sowie die höhe der erreichten Lastspitzen im Unternehmen sind wichtige Faktoren, die den Arbeitspreis bestimmen. Allein durch die Optimierung der Lastspitzen im Unternehmen, lassen sich unabhängig von Effizienzmaßnahmen, die Stromkosten senken. Zudem ist der Lastgang vom Vorjahr die Verhandlungsbasis für einen neuen Stromliefervertrag. Es ist im Interesse vom Kunden und Stromlieferant eine Analyse des Lastprofils durchzuführen, um durch Abweichungen zusätzliche Kosten zu vermeiden.



Effizienzmaßnahmen um Lastspitzen zu reduzieren

Maschinen nacheinander einschalten
  • Durch das zeitlich verzögerte Einschalten der Maschinen werden hohe Lastspitzen vermieden. Besonders in der Anlaufzeit benötigen größere Maschinen viel Strom, die zusammengerechnet zu einen hohen Lastprofil führen.


Mehrere Standorte zu einer Abnahmestelle bündeln
  • Für Unternehmen die mehrere leistungsgemessene Standorte besitzen, ist es ratsam alle zu einer zentralen Abnahmestelle zu bündeln. Der Vorteil dabei sind weniger Verwaltungsaufwand und ein günstigerer Arbeitspreis.


Nachttarif nutzen
  • Unternehmen die ihren hohen Stromverbrauch auf die Nacht verteilen profitieren von einen niedrigeren Strompreis. Auch durch Nachtzuschläge für die Mitarbeiter, kann ein Unternehmen durch einen günstigeren Strom- Arbeitspreis seine Kosten senken.


Fazit:
Ein leistungsgemessenes Unternehmen  kann unabhängig von Effizienzmaßnahmen seinen Strompreis selbst beeinflussen. Durch Optimierung der Lastspitzen lässt sich ein günstigerer Strom- Arbeitspreis erzielen und somit die Stromkosten senken. Basis dafür ist die Analyse des Lastprofil vom Unternehmen.


Donnerstag, 13. August 2015

4 Tipps um versteckte Stromverbraucher im Haushalt zu finden

Im Haushalt lauern viele versteckte Stromverbraucher. Viele dieser Stromfresser kann man ausfindig machen und für einen niedrigen Stromverbrauch optimieren oder abschalten, wenn sie nicht gebraucht werden. In der Regel kann man den Stromverbrauch im Haushalt um ca. 20 % optimieren.


Viele Elektrogeräte im Haushalt verbrauchen Strom, auch wenn diese nicht mal im Betrieb sind. Wer alle seine Elektrogeräte mal vom Strom abschaltet, wird merken wie viel Strom unnötig verbraucht wird. Für eine schnelle Kontrolle helfen Strommessgeräte, die diese unnötigen Stromfresser ausfindig machen. Im Haushalt kann man durch das Abschalten von Elektrogeräten, Optimierung der Klimaanlage oder Heizungsanlage und durch effizientes Handeln den Energieverbrauch um bis zu 20 % reduzieren.


4 Tipps um den Stromverbrauch im Haushalt zu reduzieren

Ziehen Sie den Stecker
Schaltet man alle Elektrogeräte die nicht gebraucht werden vom Strom ab, merkt man schnell das viel Strom verbraucht wird, obwohl man diese Elektrogeräte gar nicht benutzt. Mit einer Steckerleisten mit Kippschalter kann man schnell einige Elektrogeräte auf einmal vom Strom nehmen, wenn die nicht mehr gebraucht werden.



Sparsam Kochen und Backen
Auch in der Küche kann man energieffizient arbeiten und dabei viel Strom sparen. Am Besten nimmt man immer passende Deckel für die verschiedenen Töpfe. Bei vielen Gerichten kann man mit der Restwärme das Essen zu Ende kochen und dabei viel Energie sparen. Deswegen immer die Herdplatte oder den Ofen ein paar Minuten früher abschalten.

Effizient Wäsche waschen und trocknen
Wer die Möglichkeit hat seine nasse Wäsche im Freien oder an einen anderen Ort zu trocknen, sollte seinen Trockner abschaffen. Trockner sind nämlich die größten Energiefresser im Haushalt. Auch beim Wäsche waschen kann man viel Energie sparen. Beispielsweise verbraucht eine Waschmaschine bei 40 Grad bis zu 70 % weniger Strom als bei 60 Grad.

Bei der Beleuchtung alles richtig machen
Die Beleuchtung ist viel effektiver wenn der Raum weiß gestrichen ist. Die weiße Farbe reflektiert und man benötig weniger Leuchten als bei einen dunkel gestrichenen Raum. LED Leuchten sind heutzutage viel günstiger als vor ein paar Jahren. Deswegen sollte die komplette Beleuchtung auf LED umgerüstet werden, um den Stromverbrauch erheblich zu reduzieren.

Weitere Tipps um den Energieverbrauch im Haushalt zu reduzieren findet man auf http://www.smart-cost.de/energiespartipps/zu-hause-energie-sparen/

Dienstag, 4. August 2015

Energie sparen in einer Bäckerei

Bäckereien verbrauchen durch die Aufbereitung von Tiefkühl Produkten immer mehr Energie. Doch es gibt auch ein riesiges Einsparpotenzial in deutschen Bäckerei Betrieben.
Bäckereien verbrauchen die meiste Energie durch das Aufbereiten von Tiefkühl Teiglingen die angeliefert werden. Die Backöfen die diese Teiglinge backen, verbrauchen enorm viel Energie. Durch mehr Energieeffizienz kann man den Energieverbrauch drastisch reduzieren.

Bäckereien verbrauchen mehrere Energiearten

Bäckereien verbrauchen verschiedene Energiearten wie Strom, Erdöl und Erdgas. Am teuersten ist der Stromverbrauch, der in den Bäckereien bis zu 40% beträgt, gefolgt von Heizöl 30% und 25% Heizgas. Bei der elektrischen Energie kann am meisten einsparen. Bäckereien bezahlen bis 3% von ihrem Umsatz für den Energieverbrauch im Backbetrieb.

Backofen die größten Energiefresser

Backofen und Backstationen sind die größten Energiefresser im Backbetrieb. Durch eine Regeltechnik kann die Feuchtigkeit und die Temperatur im Ofen geregelt bzw. automatisiert werden. So kann eine Bäckerei seinen Energieverbrauch um 20-30 % reduzieren.

Energieverbrauch einer Bäckerei
MASSNAHME
ENERGIE-EINSPARMÖGLICHKEIT
RELEVANZ IM BÄCKEREIBETRIEB
23-25%
Sehr hoch
7-8%
Sehr hoch
23-26%
Sehr hoch
23-26%
Sehr hoch
Warmwasser
27-29%
Mittel
Büro
10%
Mittel
El. Verbraucher
11%
Mittel
8-9%
Mittel
Gebläse
5-6%
Mittel
14-15%
Mittel
Gebäudedämmung
40-43%
Mittel
16-17%
Sehr niedrig
Quelle: Energinstitut der Wirtschaft (A) im Auftrag von Österreichische Energieagentur


Energiesparmaßnahmen in der Bäckerei

  • Wärmerückgewinnung / Abwärme nutzen
  • Ofentür immer sofort schließen
  • Regeltechnik für die Backöfen
  • Arbeitsprozesse optimieren
  • Backofen komplett nutzen
  • Backreihenfolge erstellen / Tiefkühl Produkt zuerst backen
  • Gute Isolierung für die Backöfen
  • Energiemonitoring


Abwärme nutzen / Wärmerückgewinnung


Da eine Bäckerei ohne hin viel Wärme produziert, kann man diese Wärme auch für die Bäckerei oder die Ladenfläche selbst nutzen. Durch eine Wärmerückgewinnung kann man die Wärme aus den Backöfen durch einen Wärmetauscher für das Heizen der Bäckerei nutzen.

Freitag, 24. Juli 2015

Energie sparen in einer Arztpraxis

Eine Arztpraxis kann in den meisten Fällen seinen Energieverbrauch um ca. 30% senken. 1-2% vom Umsatz muss eine Arztpraxis für die laufenden Energiekosten aufwenden. Doch an vielen Stellen kann man Energie sparen. Manche Energiesparmaßnahmen sind mit Investition verbunden, doch es gibt auch viele die keine oder nur kleine Investitionen benötigen.




Energiesparmaßnahmen für eine Arztpraxis


  • Beleuchtung: Glühbirnen gegen LED Lichter austauschen (kleine Investition)
  • TV und Computer: Energieeffiziente Geräte einsetzen (mittlere Investition)
  • Photovoltaik (große Investition)
  • Klimaanlage optimieren (keine Investition)
  • Sonnenschutzfolie für die Fenster, dadurch verbracht die Klimaanlage weniger Energie (kleine Investition)
  • Mitarbeiter für mehr Energieeffizienz schulen (keine Investition bzw. kleine Investition)
  • passenden Stromtarif finden (keine Investition)
  • Heizungsthermostate einbauen (kleine Investition)
  • Blockheizkraftwerk / BHKW(große Investition)




Samstag, 18. Juli 2015

Stromverbrauch messen - Vorteile Energiemonitoring im privaten und industriellen Bereich

Den Stromverbrauch zu Hause zu messen bringt viele Vorteile. Haben Sie sich schon mal Gedanken gemacht, wie viel Strom die Elektrogeräte im Haus wie der Kühlschrank, die Waschmaschine oder die Klimaanlage verbrauchen und welche Kosten diese Elektrogeräte verursachen?

Mit einen Strommessgerät werden nicht nur die Stromkosten der verschiedenen Haushaltsgeräte transparent, auch der gesamt Stromverbrauch kann man mittlerweile mit solchen Geräten messen. Nicht nur für Privatpersonen, auch für Unternehmen kann es von Vorteil sein, den eigenen Energieverbrauch zu messen.



Vorteile: Energiemonitoring im privaten Bereich

  • Analyse von Stromverbrauch und Stromkosten einzelner Elektrogeräte
  • Analyse gesamter Energieverbrauch und Energiekosten vom Haus oder Wohnung
  • keine Überraschungen mehr bei der Stromabrechnung
  • Identifizierung von Energiefressern bzw. Energielecks
  • Energie sparen durch eigene Kontrolle
  • Energiesparmaßnahmen sofort kontrollieren bzw. Rentabilität von neuen Energieträgern besser berechnen


Vorteile: Energiemonitoring im industriellen Bereich

  • Energieaudits durchführen
  • Energieeffizienz Maßnahmen messen und auswerten
  • Energieeinsparpotenziale erkennen
  • Energiekosten für die Produktion einzelner Produkte berechnen
  • Rentabilität von neuen Energieträgern berechnen




Montag, 6. Juli 2015

Die 4. Revolution – die Energiewende mit Erneuerbarer Energie

Die vierte Revolution hat bereits begonnen – doch damit die Energiewende nicht zu spät umgesetzt wird, muss sie auf der ganzen Welt gleichzeitig stattfinden. Doch wie setzt man in den nächsten Jahren eine komplette Energiewende um und welche Vorteile bringt es für uns, aber auch für Entwicklungsländer?

Stellen wir uns eine Zukunft vor, wo sich Gebäude selbst mit Energie versorgen können. Mit der Technologie die bereits existiert, könnte man Wolkenkratzer mit einer Solar Fassade ausstatten und eine Erdwärmepumpe würde für die Wärme im Gebäude sorgen. So könnte beispielsweise eine moderne Autonome Energieversorgung aussehen.

Die Energiewende bringt viele Vorteile für Entwicklungsländer

Noch immer gibt es Entwicklungsländer wie Afrika, wo ein Drittel der Bevölkerung noch immer keinen Zugang zu Elektrizität hat – das stellt ein echtes Problem dar. Obwohl es genug Ressourcen in der Natur und ein riesiges Potenzial für erneuerbare Energien gibt, importiert Afrika mehr Öl als alle Exporte zusammen. Erneuerbare Energien sind die ideale Lösung, um die Wirtschaft in dritte Welt Ländern zu fördern. Zudem würde eine Ansammlung von Menschen in großen Städten vermieden werden, da man die Energie überall nutzen und damit wirtschaften kann.

Die Energiewende muss in allen Sektoren gleichzeitig stattfinden

Um die Energiewende in den nächsten 30 Jahren zu realisieren, muss eine Umstrukturierung in allen Sektoren stattfinden. Die Wende muss in den Sektoren Wohnen, Verkehr, Arbeit, Industrie und in vielen anderen Sektoren gleichzeitig stattfinden. Auch im Unterricht kann man das Thema Energie einbauen. Zum Beispiel lernen Schüler mit verschiedenen Messgeräten, wie viel Strom verbraucht und Wärme verbraucht wird. Durch eine Wärmebildkamara sehen die Schüler, wo es Wärmeverluste am Gebäude gibt. Dieser Unterricht sorgt für mehr Bewusstsein und klärt die nächsten Generationen über Energieeffizienz auf.

Der Landwirt wird zum regionalen Energieversoger

Biomasse Kraftwerke versorgen bereits kleine ländliche Gebiete von 20.biologischen Abfall erzeugen die Landwirte mit den Kraftwerken genug Energie, um Dörfer und Kleinstätte zu versorgen. Schätzungen zu Folge könnten in Deutschland, durch den Betrieb von 100 Biomasse Kraftwerke – 25 Kohlekraftwerke schließen.
000 bis 50.000 Einwohner. Mit dem

Der höchste CO2 Ausstoß wird durch die Produktion von Energie verursacht. Wenn es keinen baldigen Stopp der hohen CO2 Emissionen gibt, wird unsere Erdtemperatur um 6 Grad ansteigen. Dieser Anstieg der Erdtemperatur hat schwerwiegende Folgen für Umwelt und den Menschen.



Schlusswort

Der Umstieg auf Erneuerbare Energien bedeutet kein Komfortverlust, sondern ein neuer Wohlstand.



Sonntag, 5. Juli 2015

Bei heftigen Gewitter sollte man seine Elektrogeräte zu Hause vor Überspannung schützen

Öfters kommt es mal vor das nach einen Blitzschlag viele Elektrogeräte im Haus oder der Firma nicht mehr funktionieren. Durch heftige Gewitter und Blitzeinschlägen kann es zu Überspannung im Stromnetz kommen. Überspannung im Stromnetz kann auch dazu führen das Daten die auf dem PC gespeichert sind, verloren gehen.

Wie kann man sich vor Überspannung im Stromnetz schützen?

Ein Blitzschutz ist der klassische Schutz, das jedes Haus bietet. Dabei unterscheidet man vom äußeren und inneren Blitzschutz. Der äußere Blitzschutz bietet dem Haus Schutz vor dem direkten Blitzeinschlag, wie der Blitzableiter und das Erdungskabel. Beim inneren Blitzschutz handelt es sich z.B. um Sicherungen in der Schaltanlage / Stromverteiler.

Zusätzlichen Überspannungsschutz bietet auch der Elektroinstallateur an. Spezielle Bauteile werden auf die Hutschiene in der Stromverteilung eingebaut, die besonderen Schutz für verschiedene Elektrogeräte im Haus bietet.

Nicht immer bringt die Versicherung den vollen Schutz

Versicherungen bieten in den meisten Fällen nur Hilfe, wenn es sich um direkte Blitzeinschläge am Haus handelt. Doch Überspannung entstehen auch durch indirekte Blitzeinschläge Deshalb sollte man sich die Hausratsversicherung genau durchlesen. Zum besseren Schutz sollte dann eine zusätzliche Versicherung abgeschlossen werden.

Mit einen Energiemonitor mit Webzugang kann man auf dem Online Dashboard schnell und auf einem Blick sehen, welche Elektrogeräte im Haus alles laufen.


Mittwoch, 1. Juli 2015

Was ist eine Energieberatung?

Eine Energieberatung führt in den meisten Fällen ein qualifizierter Energieberater durch. Die Energieberatung gibt beim Neubau oder einer energetischen Modernisierung Ausschluss über mögliche Sparmöglichkeiten. Energetische Modernisierungen werden vom Staat gefördert.

Wie funktioniert eine Energieberatung?

Zunächst ermittelt der Energieberater den IST-Zustand vom Gebäude. Für eine genauere Messung der Energieverbrauchsdaten, werden verschiedene Messgeräte eingesetzt. So werden die Stromverbrauchsdaten und der Wärmebedarf ermittelt, die Lüftung überprüft und die Energieversorgung gecheckt.

 Für die Berichterstellung werden die Daten über das Gebäude, wie Baujahr, Größe und die Energieverbrauchsdaten der letzten Jahre mit aufgenommen. Der Zusammengefasste Bericht gibt den aktuellen Stand wieder. Dabei berät der Energieberater über die möglichen Einsparpotenziale. Manche Energiesparmaßnahmen können sofort und ohne hohe Investitionskosten umgesetzt werden, andere sind mit niedrigen bis hohen Investitionskosten verbunden.
 Bei energetischen Modernisierungen am Gebäude stellt der Staat verschiedene Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Ein Energieberater berät Sie über die passenden Förderungen, sowie die Kosten und das Einsparpotenzial.
 Jede Menge Energiespartipps zum Energie sparen gibt es unter  http://www.smart-cost.de/energiespartipps/



Montag, 29. Juni 2015

Einspeisung einer Photovoltaik Anlage messen

Mit dem EnviR Energiemonitor und dem Online Dashboard, die Einspeisung der Photovoltaik Anlage in Echtzeit messen.

Wir haben einen Sender an den PV Zähler angeschlossen, der die Energiedaten an den EnviR Energiemonitor sendet. Da das Modell EnviRNet bereits das Internetmodul integriert hat, muss der Energiemonitor nur nach an den Router angeschlossen werden und schon sind die Einspeise Daten auf dem Online Dashboard zu sehen.

Mit der grafischen Auswertung der Einspeisung der Photovoltaik Anlage auf dem Online Dashboard, aber auch von bis zu 9 weiteren Messpunkten, kann man in Echtzeit sehen, wie sich die Einspeisung gegenüber dem Stromverbrauch verhält.


In diesem Beispiel messen wir nur die Einspeisung der Photovoltaik Anlage. An sonnigen Tagen produziert die Photovoltaik Anlage besonders viel Energie, die man an dem grafischen Kurvenverlauf sehen kann. Insgesamt wurden an diesem Tag 68,67 Kilowatt produziert. Wenn man diesen Strom komplett verbrauchen würde, würde man 20,60 € an Stromkosten pro Tag sparen. Leider kann man oft den produzierten Strom der PV Anlage nicht komplett verbrauchen, also wird der Überschuss ins Stromnetz eingespeist. Mit der Messung am Bezugszähler, sieht man viel Strom im Haus verbraucht wird.





Dienstag, 23. Juni 2015

Verschiedene Wärmepumpen im Vergleich – Anschaffungskosten vs. Energiekosten

Luft – Wasser – Wärmepumpe

Funktion
Ein Ventilator saugt über dem Verdampfer der Wärmepumpe die Außen- oder Umgebungsluft  Dabei wird der Luft die Wärme entzogen. Die Wärmepumpe erhöht dabei die Temperatur und gibt sie dem Wasserkreislauf der Heizung weiter.

Anschaffungskosten
Die Anschaffungskosten einer Luft - Wasser Wärmepumpe liegen zwischen 13.000 – 16.000 €. Diese Preise beziehen sich auf eine Komplettanlage mit allen dazugehörigen Bauteilen. Weitere Zusatzbauteile gibt es ab 1.000 €. Für die Installation der Luft – Wasser – Wärmepumpe werden je nach Stundensatz 1.500 – 2.500 € fällig.

Stromverbrauch / Stromkosten
Luft – Wasser – Wärmepumpe können eine Leistung zwischen 5 – 11 Kilowatt haben. Je nach Größe und Modelle sollte man sich vorerst beraten lassen.

Beispielrechnung für eine beheizbare Fläche von 150 m²
Luft – Wasser Wärmepumpe Dimplex LA11TAS / Leistung 7,2 Kilowatt.
Gesamt 2612.0 kWh = 472,77 € (18,10 Cent pro kWh durchschnittlicher Strompreis)

Der Strompreis für ein Wärmepumpenheizung System ist günstiger als der herkömmliche Strompreis. So zahlt man bei einen Wärmepumpen Tarif einen Brutto Arbeitspreis zwischen 0,15 – 0,20 Euro. Da aber ein Wärmepumpen Tarif eine höhere Grundgebühr hat, amortisiert sie sich erst ab einen höheren Energieverbrauch.



Erdwärmepumpe

Funktion Erdwärmepumpe
Bei der Erdwärmepumpe wird die Wärme aus dem Erdreich entzogen und an das Heizungssystem abgegeben. Elektrische Energie benötigt die Erdwärmepumpe nur um die Anlage anzutreiben.

Anschaffungskosten Erdwärmepumpe
Die Anschaffungskosten für eine Erdwärmepumpe liegen zwischen 9.000 bis 12.000 Euro. Zusätzlich müssen noch Installationskosten und Wärmeschließungskosten bezahlt werden.

Stromverbrauch / Stromkosten Erdwärmepumpe
Der Stromtarif für Erdwärmepumpe ist günstiger als gängige Stromtarife. So zahlt man in der Schwachlastzeit 10-15 Cent und 15-20 Cent pro kWh außerhalb der Schwachlastzeit.
Beispiel:

Personen im Haushalt: 4
beheizte Fläche: 200 m²
benötigte Wärmemenge des Hauses: 80 kW/h je m² je Jahr
*Jahresarbeitszahl der Wärmepumpe: 3,5

200 m² x 80 kW/h je m² je Jahr+ (4 x 2 kW/h x 365 Tage) = 18.920 kW/h je Jahr
18.920 kW/h je Jahr / 3,5 (Jahresarbeitszahl) = 5405 kW/h  = 972,90 €

*Maßstab für die Effizienz einer Wärmepumpenanlage

Wasser – Wasser Wärmepumpe

Funktion Wasser – Wasser Wärmepumpe
Eine Wasser – Wasser Wärmepumpe gewinnt die Wärme aus dem Grundwasser Bereich. Das Grundwasser weißt unabhängig der Jahreszeit eine höhere Temperatur auf. Durch ein Kältemittel wird dem Wasser die Wärme entzogen und an das Heizungssystem weitergegeben. Das kalte Wasser muss mit einen Pumpensystem, in dieselbe tiefe aus der es gewonnen wurde zurück gepumpt werden.

Anschaffungskosten Wasser – Wasser Wärmepumpe
Die Anschaffungskosten für eine Wasser – Wasser Wärmepumpe liegen ungefähr wie bei der Erdwärmepumpe gleich. Ca. sind mit 9.000 € Anschaffungskosten zu rechnen plus die Installationskosten und die Erschließung der Wärmequelle.

Stromverbrauch und Stromkosten Wasser – Wasser Wärmepumpe
Der Stromverbrauch für eine Wasser – Wasser Wärmepumpe kann pro Monat zwischen 300 – 500 kWh betragen. Die Stromkosten für eine Wasser – Wasser Wärmepumpe belaufen sich jährlich auf ca. 400 Euro.

Mittwoch, 10. Juni 2015

Energetische Modernisierung – Welche Modernisierung wird am meisten umgesetzt?

Energetische Modernisierung machen die eigenen vier Wände energieeffizienter. Doch wegen den Investitionskosten, führen viele Hausbesitzer die Modernisierung erstmal Schrittweise durch. Laut Dena (Energieagentur) ist die am häufigsten umgesetzte energetische Modernisierung, der Austausch alter Heizkessel durch Brennwertkessel, Wärmepumpen, Solarthermie Anlagen, Pelletheizungen oder andere effiziente Heiztechnik.

An zweiter Stelle steht der Austausch alter Fenster, durch Einbau einer doppelten Verglasung. Durch Wärmeschutz Fenster geht nicht mehr so viel Wärme verloren und man kann somit Heizkosten sparen. Eine beliebte und häufig umgesetzte Modernisierung, ist die Fassadendämmung und die Wärmeschutzdämmung.

Energiebedarf analysieren und Modernisierungsvorschläge einholen

Um den Energiebedarf eines Haus oder einer Wohnung zu ermitteln, empfiehlt es sich den Energieverbrauch zu messen und auszuwerten. Ein Energieberater kann zudem mit einer Wärmebildkamara erkennen, wo Wärme verloren geht und zeigt wo eine energetische Sanierung besonders viel Sinn macht.