Smart-Cost Blog

Donnerstag, 21. Mai 2015

Mit einen Energiemonitor den Stromverbrauch berechnen und dabei Einsparpotenziale erkennen

Eine kostengünstige Lösung um den Stromverbrauch zu berechnen ist ein Energiemonitor, der die Stromverbrauchsdaten in Watt und Euro in Echtzeit anzeigt. Mit dem Energiemonitor kann man den eigenen Stromverbrauch ermitteln und Stromverbrauchsfallen ausfindig machen.







Zuerst wird der Sender am Zähler oder am Sicherungskasten installiert. Die Strommessklammern werden an die drei Strom Phasen angeschlossen. Der Sender überträgt per Funk die Stromverbrauchsdaten an das Display.














Am Display kann man durch die Eingabe des eigenen Stromtarifs sehen, wie sich die laufenden Stromkosten berechnen. Durch Ein- und Ausschalten von verschiedenen Elektrogeräten sieht man am Display die Verbrauchsschwankung in Watt und Euro.







In diesem Video wird erklärt wie man die Stromkosten Zuhause oder Betrieb spürbar senken kann


Um relevante Werte zu erhalten, sollte der Energiemonitor angeschlossen bleiben, um die Stromverbrauchsdaten von einer Woche zu berechnen und zu speichern. Nach einer Woche können nun die Energieverbrauchsdaten auf dem Online Dashboard oder per Software ausgewertet werden.



Wie hoch der durchschnittliche Stromverbrauch z.B. von einen 2 Personen Haushalt liegt, kann man hier sehen http://www.smart-cost.de/energiespartipps/zu-hause-energie-sparen/ . Nützliche Stromspartechniken zum sofort loslegen sind auch zu finden.

Neben dem Gesamt – Stromverbrauch kann man auch den Energieverbrauch von einzelnen Etagen, Zimmer, Anlagen wie Klimaanlage, Wärmepumpe und einzelne Elektrogeräte mit den Funksteckdosen berechnen. Insgesamt können bis zu 10 Strommesspunkte auf einen Display und auch auf dem Online Dashboard / Software analysiert und ausgewertet werden.


Bei einen Starter Set Preis von 190,00 € rentiert sich die Investition bereits nach wenigen Monaten.

Hier noch mal die Vorteile
·     Unnötigen Stromverbrauch vermeiden
·         Keine Überraschung bei der Stromabrechnung
·         Ermittlung des tatsächlichen Energiebedarfs
·         Aktiver Klimaschutz
·         Spaß am Energie sparen
                                                                                                                                                                                                                                         Mit der Funksteckdose den                                                                                                                        Stromverbrauch einzelner                                                                                                                          Elektrogeräte berechnen

Montag, 18. Mai 2015

Viele Gebäude trotz Pflicht ohne Energieausweis

Seit einem Jahr sind die Energieausweise bei einer Vermietung oder einem Verkauf einer Immobilie Pflicht. Bislang haben sich wenige dafür interessiert. Bei einer Überprüfung der derzeitigen Lage, wurde herausgefunden, dass mehr als die Hälfte der Gebäude in Deutschland immer noch keinen Energieausweis besitzen.

Bei einem Jahresrückblick gab auch die deutsche Umwelthilfe dasselbe Ergebnis bekannt. Nur 38 % der Immobilienvermietungen und Verkäufe gaben an, einen Energieausweis zu besitzen. Schuld daran sollen die Länder sein, die ihre Kontrollpflicht nicht nachgehen.

In einzelnen Städten und Regionen lag der prozentuale Anteil sogar bei 80 %. Und das obwohl seit Mai Bußgelder verhängt werden. Ob das allerdings was bringt, wird sich in der Praxis zeigen.

Besonders sind die Zahlen von Gebäuden ohne Energieausweise im Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Dort gibt es Städte wo der prozentuelle Anteil bei sogar 90 % liegt. In Chemnitz und Altenburger Land hingegen liegt der prozentuelle Teil bei nur 30 %.

Merkwürdig sollen die Zahlen dennoch nicht sein. In Anbetracht das es sich in den Gebieten um mehr gewerbliche Immobilien handelt. Doch auch für gewerbliche Objekte besteht eine Energieausweis Pflicht. Demnach liegt die prozentuelle Anteil an fehlenden Energieausweise bei 40 % der gewerblichen Immobilien und 90 % der privaten Gebäude.

Im Energieausweis muss der Jahres Energiebedarf pro m² und Jahr stehen, sowie der Hauptenergieträger der Gebäudeheizung und das Jahr an dem das Gebäude gebaut und/oder renoviert wurde. Bei einer Besichtigung des Objekts muss der Energieausweis vorgelegt werden und spätestens bei der Vermietung oder dem Verkauf ausgehändigt werden.

Es gibt auch verbrauchs- und bedarfsorientierte Energieausweise. Für alle neu gebauten Gebäude ist ein Bedarfsausweis Pflicht, auch ältere Gebäude die vor dem Stichtag erweitert oder modernisiert wurden. Beim Verkauf oder Vermietung eines Objekts mit weniger als 5 Wohnungen bei dem der Energieausweis ab Oktober 2008 ausgestellt und für das ein Bauantrag vor November 1977 beantragt wurde, muss es in den meisten Fällen auch einen Bedarfsausweis geben. Ausnahmefälle sind Häuser, die vor der Wärmeschutzverordnung (1. November 1977) modernisiert wurden.

Eigentümer der Objekte haben die Wahl, ob sie einen Energieausweis oder einen Bedarfsausweis erstellen lassen. Für die Erstellung der Ausweise sind nur qualifizierte Fachleute berechtigt.



Titicaca-See bald komplett vergiftet

Der Titicacasee ist nicht nur ein beliebter Touristen Ort, der See ist auch Ursprungspunkt von uralten Inka Kulturen. Als Touristenmagnet ist er heute für die Wirtschaft nicht mehr wegzudenken. Jetzt aber droht ein biologischer Kollaps.

Der Titicacasee ist ein beliebter Touristen Ort. Hoch in den Anden ist der See wegen seiner zahlreichen Tiervielfalt und der landschaftlichen Schönheit berühmt. Doch leider wird dieses Naturparadies durch einen biologischen Kollaps bedroht, denn der See wird vergiftet. Abwasser von privaten Haushalten und Industrie verschmutzen den See extrem.



Es ist eine Frage der Zeit. Umweltministerin Alexandra Moreira López macht keine große Ernüchterung: „Alle müssen etwas tun, um den See zu retten.“ Es gibt Rettungsprogramme, doch so schnell kriegt man den See nicht sauber.
Schon lange beschweren sich Bewohner über die Lage. Abwässer aus privaten Haushalten, Hotels und Bergwerken kommen ungefiltert in den See. Gefährliche und umweltschädliche Gifte wie Arsen und Blei setzen sich in den See ab und vergiften die zahlreichen Tiere die dort leben.

Der 8288 Quadratkilometer große Titicaca-See, mit einer Fläche so groß wie 10x Berlin, liegt zwischen Peru (56 %) und Bolvivien (44 %). Die Copacabana Halbinsel verbindet mit der schmalen Straße von Tiquina den Südteil des Sees, Wiñaymarka, mit dem Nordteil, dem Lago Chucuito. Der Titicaca-See zählt zu dem höchsten gelegenen kommerziellen schiffbaren See der Welt. Dadurch wird der See zudem durch die Schifffahrt verschmutzt.
Zahlreiche Tierkadaver wurden schon aus dem See geborgen. „Das aktuelle Massensterben der Tiere ist sehr erschreckend.“, sagt Dirk Embert, Südamerika-Referent beim WWF Deutschland. Besonders gefährdet ist der Riesenfrosch „Telmatobius culeus“, der bis zu 1 Kg wiegen kann und nur am Titicaca-See zu finden ist. Der Frosch zählt zu den größten Froscharten der Welt.



Tausende Fische wurden von den Bewohnern an der Wasseroberfläche entdeckt. Bisher können nur Spekulationen über die Ursache und das Massensterben der Fische gemacht werden. Fakt ist das ein geringer Sauerstoffgehalt von 1-2 mg/l, im See festgestellt wurde. Ein niedriger Sauerstoffgehalt in Gewässern ist meistens die Folge von Wasserverschmutzung.

Freitag, 8. Mai 2015

CO2 Emissionen so hoch wie noch nie

Noch nie war der CO2 Ausstoß so hoch wie heute. Der Menschheit bleibt aber nur noch wenig Zeit um den Klimawandel zu stoppen. Wenn bis 2030 die CO2 Emissionen nicht erheblich reduziert werden, kann es zu spät sein.
US Wissenschaftler haben bei Untersuchen herausgefunden, das seit vergangenen März die CO2 Emissionen noch nie so hoch waren. Das klimaschädliche Kohlendioxid „CO2“ wurde auf einen neuen Rekord in der Atmosphäre gemessen. Der weltweite Durchschnittswert von 400 ppm (Teilchen pro Millionen) wurde seit März 2015 überschritten.

Von 1980 bis heute ist der CO2 Ausstoß rapide gestiegen. Seit dem industriellen Zeitalter ist der Durschnittwert um 120 ppm gestiegen, das erhebliche Folgen für das Klima hat. Schuld daran ist die Nutzung von fossiler Energien wie Erdöl, Gas und Kohle.


Bild Quelle: Klimawandel EU


Forscher beunruhigt
Forscher messen den Durchschnittswert an abgelegenen Orten wie auf Schiffen mitten im Meer oder vom Festland weit entfernten Inseln. Nur dort können die Forscher einen genaueren Wert bekommen, da keine Industrie in direkter Näher ist. NOAA-Wissenschaftler Ed Dlugokencky: „Unsere Generation ist die letzte sein, die etwas gegen den Klimawandel unternehmen kann.“
Das Überschreiten des Durchschnittswerts von 440 ppm, ist ein klares Zeichen das wir wenig Zeit haben, um etwas für unseren Umweltschutz zu unternehmen und den Klimawandel zu stoppen.

„Uns bleiben 15 Jahre Zeit“

Den Menschen bleiben nur noch 15 Jahre Zeit, um etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen, so der Wissenschaftler Mojib Latif vom Kieler Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung. Wenn der weltweite CO2 Ausstoß bis 2030 weiter ansteige, werde es zu spät sein um den Klimawandel zu stoppen: „Seit Beginn der Verhandlungen zum Klimaschutz Anfang der 1990er stieg der globale CO2-Ausstoß um 60 Prozent - das ist schon Wahnsinn"