Smart-Cost Blog

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Donnerstag, 27. August 2015

Ein deutsches Viertel produziert durch Solardächer vier mal mehr Energie als es eigentlich benötigt

Obwohl das Land wenige Sonnenstunden im Jahr hat, ist Schlierberg bekannt als „ökologische Hauptstadt“ und hat 59 Wohngebäude und ein kommerzielles Holzgebäude die nachhaltig mit Energie versorgt werden

Die solare Energiegewinnung ist die nachhaltigste Form um elektrische Energie zu gewinnen.

Dieses Konzept hat sich in Schlierberg bewährt. Die Bewohner eines Dorfes im südlichen Deutschland, die Ihre Stadt die "ökologische Hauptstadt" nennen, haben 59 Häuser mit Photovoltaik-Solarzellen Dächern sowie ein kommerzielles Gebäude aus Holz ausgestattet, die die Stadt zu einen nachhaltigen Raum machen.

Einer der Gründe, warum die Bewohner diese Art von Wohnraum zu schaffen führte, ist dass die Stadt eine der wärmsten und sonnigsten Städte in Deutschland mit rund 1800 Stunden ist, wobei der Durchschnitt des Landes etwa 1.700 Stunden beträgt.

Diese Solarplatten wurden vom Beginn des Design Mitte der 80er Jahre mit eingeplant und stellen eine Gesamtkapazität von 445 kWp-Photovoltaik rund 420.000 kWh Solarstrom pro Jahr zur Verfügung.

Heute wo die kompletten Anlagen in Betrieb sind, produziert das Viertel vier mal mehr Energie als eigentlich benötigt. Die überschüssige Energie wird wieder ins Stromnetz eingespeist und das Dorf wird für diesen Überschuss belohnt.

"Inklusive zusätzlicher Einsparungen durch Energieeffizienzmaßnahmen, werden hier jährlich umgerechnet 200.000 Liter Öl und 500 Tonnen CO2 eingespart", sagt die Projektseite.

Dienstag, 18. August 2015

Lastspitzen optimieren und den Jahresleistungspreis dabei senken – Stromkosten senken durch Lastspitzenoptimierung

Stelle man sich vor dass ein Auto keine Kraftstoffanzeige besäße, könnte man nicht wissen wann der Kraftstoff leer geht oder das Auto einen defekt hat und unnötig Kraftstoff verbraucht oder gar verliert. Unternehmen die ihren Energieverbrauch nicht genau kennen, geht es ähnlich. Gewerbekunden können ihr Lastprofil bei ihren Energieversorger anfordern. Hilfreich ist auch ein eigenes Energiemonitoring um den Energieverbrauch zu optimieren. Denn durch Optimierung der Lastspitzen lässt sich der Strom- Arbeitspreis reduzieren.

Die Verteilung des Energieverbrauchs auf Tag und Nacht, sowie die höhe der erreichten Lastspitzen im Unternehmen sind wichtige Faktoren, die den Arbeitspreis bestimmen. Allein durch die Optimierung der Lastspitzen im Unternehmen, lassen sich unabhängig von Effizienzmaßnahmen, die Stromkosten senken. Zudem ist der Lastgang vom Vorjahr die Verhandlungsbasis für einen neuen Stromliefervertrag. Es ist im Interesse vom Kunden und Stromlieferant eine Analyse des Lastprofils durchzuführen, um durch Abweichungen zusätzliche Kosten zu vermeiden.



Effizienzmaßnahmen um Lastspitzen zu reduzieren

Maschinen nacheinander einschalten
  • Durch das zeitlich verzögerte Einschalten der Maschinen werden hohe Lastspitzen vermieden. Besonders in der Anlaufzeit benötigen größere Maschinen viel Strom, die zusammengerechnet zu einen hohen Lastprofil führen.


Mehrere Standorte zu einer Abnahmestelle bündeln
  • Für Unternehmen die mehrere leistungsgemessene Standorte besitzen, ist es ratsam alle zu einer zentralen Abnahmestelle zu bündeln. Der Vorteil dabei sind weniger Verwaltungsaufwand und ein günstigerer Arbeitspreis.


Nachttarif nutzen
  • Unternehmen die ihren hohen Stromverbrauch auf die Nacht verteilen profitieren von einen niedrigeren Strompreis. Auch durch Nachtzuschläge für die Mitarbeiter, kann ein Unternehmen durch einen günstigeren Strom- Arbeitspreis seine Kosten senken.


Fazit:
Ein leistungsgemessenes Unternehmen  kann unabhängig von Effizienzmaßnahmen seinen Strompreis selbst beeinflussen. Durch Optimierung der Lastspitzen lässt sich ein günstigerer Strom- Arbeitspreis erzielen und somit die Stromkosten senken. Basis dafür ist die Analyse des Lastprofil vom Unternehmen.


Donnerstag, 13. August 2015

4 Tipps um versteckte Stromverbraucher im Haushalt zu finden

Im Haushalt lauern viele versteckte Stromverbraucher. Viele dieser Stromfresser kann man ausfindig machen und für einen niedrigen Stromverbrauch optimieren oder abschalten, wenn sie nicht gebraucht werden. In der Regel kann man den Stromverbrauch im Haushalt um ca. 20 % optimieren.


Viele Elektrogeräte im Haushalt verbrauchen Strom, auch wenn diese nicht mal im Betrieb sind. Wer alle seine Elektrogeräte mal vom Strom abschaltet, wird merken wie viel Strom unnötig verbraucht wird. Für eine schnelle Kontrolle helfen Strommessgeräte, die diese unnötigen Stromfresser ausfindig machen. Im Haushalt kann man durch das Abschalten von Elektrogeräten, Optimierung der Klimaanlage oder Heizungsanlage und durch effizientes Handeln den Energieverbrauch um bis zu 20 % reduzieren.


4 Tipps um den Stromverbrauch im Haushalt zu reduzieren

Ziehen Sie den Stecker
Schaltet man alle Elektrogeräte die nicht gebraucht werden vom Strom ab, merkt man schnell das viel Strom verbraucht wird, obwohl man diese Elektrogeräte gar nicht benutzt. Mit einer Steckerleisten mit Kippschalter kann man schnell einige Elektrogeräte auf einmal vom Strom nehmen, wenn die nicht mehr gebraucht werden.



Sparsam Kochen und Backen
Auch in der Küche kann man energieffizient arbeiten und dabei viel Strom sparen. Am Besten nimmt man immer passende Deckel für die verschiedenen Töpfe. Bei vielen Gerichten kann man mit der Restwärme das Essen zu Ende kochen und dabei viel Energie sparen. Deswegen immer die Herdplatte oder den Ofen ein paar Minuten früher abschalten.

Effizient Wäsche waschen und trocknen
Wer die Möglichkeit hat seine nasse Wäsche im Freien oder an einen anderen Ort zu trocknen, sollte seinen Trockner abschaffen. Trockner sind nämlich die größten Energiefresser im Haushalt. Auch beim Wäsche waschen kann man viel Energie sparen. Beispielsweise verbraucht eine Waschmaschine bei 40 Grad bis zu 70 % weniger Strom als bei 60 Grad.

Bei der Beleuchtung alles richtig machen
Die Beleuchtung ist viel effektiver wenn der Raum weiß gestrichen ist. Die weiße Farbe reflektiert und man benötig weniger Leuchten als bei einen dunkel gestrichenen Raum. LED Leuchten sind heutzutage viel günstiger als vor ein paar Jahren. Deswegen sollte die komplette Beleuchtung auf LED umgerüstet werden, um den Stromverbrauch erheblich zu reduzieren.

Weitere Tipps um den Energieverbrauch im Haushalt zu reduzieren findet man auf http://www.smart-cost.de/energiespartipps/zu-hause-energie-sparen/

Dienstag, 4. August 2015

Energie sparen in einer Bäckerei

Bäckereien verbrauchen durch die Aufbereitung von Tiefkühl Produkten immer mehr Energie. Doch es gibt auch ein riesiges Einsparpotenzial in deutschen Bäckerei Betrieben.
Bäckereien verbrauchen die meiste Energie durch das Aufbereiten von Tiefkühl Teiglingen die angeliefert werden. Die Backöfen die diese Teiglinge backen, verbrauchen enorm viel Energie. Durch mehr Energieeffizienz kann man den Energieverbrauch drastisch reduzieren.

Bäckereien verbrauchen mehrere Energiearten

Bäckereien verbrauchen verschiedene Energiearten wie Strom, Erdöl und Erdgas. Am teuersten ist der Stromverbrauch, der in den Bäckereien bis zu 40% beträgt, gefolgt von Heizöl 30% und 25% Heizgas. Bei der elektrischen Energie kann am meisten einsparen. Bäckereien bezahlen bis 3% von ihrem Umsatz für den Energieverbrauch im Backbetrieb.

Backofen die größten Energiefresser

Backofen und Backstationen sind die größten Energiefresser im Backbetrieb. Durch eine Regeltechnik kann die Feuchtigkeit und die Temperatur im Ofen geregelt bzw. automatisiert werden. So kann eine Bäckerei seinen Energieverbrauch um 20-30 % reduzieren.

Energieverbrauch einer Bäckerei
MASSNAHME
ENERGIE-EINSPARMÖGLICHKEIT
RELEVANZ IM BÄCKEREIBETRIEB
23-25%
Sehr hoch
7-8%
Sehr hoch
23-26%
Sehr hoch
23-26%
Sehr hoch
Warmwasser
27-29%
Mittel
Büro
10%
Mittel
El. Verbraucher
11%
Mittel
8-9%
Mittel
Gebläse
5-6%
Mittel
14-15%
Mittel
Gebäudedämmung
40-43%
Mittel
16-17%
Sehr niedrig
Quelle: Energinstitut der Wirtschaft (A) im Auftrag von Österreichische Energieagentur


Energiesparmaßnahmen in der Bäckerei

  • Wärmerückgewinnung / Abwärme nutzen
  • Ofentür immer sofort schließen
  • Regeltechnik für die Backöfen
  • Arbeitsprozesse optimieren
  • Backofen komplett nutzen
  • Backreihenfolge erstellen / Tiefkühl Produkt zuerst backen
  • Gute Isolierung für die Backöfen
  • Energiemonitoring


Abwärme nutzen / Wärmerückgewinnung


Da eine Bäckerei ohne hin viel Wärme produziert, kann man diese Wärme auch für die Bäckerei oder die Ladenfläche selbst nutzen. Durch eine Wärmerückgewinnung kann man die Wärme aus den Backöfen durch einen Wärmetauscher für das Heizen der Bäckerei nutzen.