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Donnerstag, 30. Juni 2016

Leuchtende Pflanzen ersetzen elektrische Strassenbeleuchtung

Es gibt in der Natur viele Lebewesen die Licht erzeugen können – es wird als «Biolumineszenz» bezeichnet. Man hat diese Leuchtfähigkeit bei Tieren, Pilze, Einzeller und Bakterien untersucht, aber nicht in pflanzlichen Lebewesen. Also zumindest auf natürlicher Weise, können die Pflanze kein Licht herstellen.






Beispiele von Biolumineszenz: Pilze,
ein Leuchtkäfer und eine Qualle.



Die Biotechnologie hat manche wichtige Entwicklungen in diesem Bereich erprobt, obwohl die Geschichte der leuchtenden Pflanzen kurz ist: 1986 haben Wissenschaftler der Universität von Kalifornien genetische Ingenieurwissenschaft angewandt, um in Tabakpflanzen (Nicotiana tabacum) Gene der Glühwürmchen einzufügen, und erzeugten damit die ersten Pflanzen mit dieser Charakteristik. 2002 wurde ein Patent in den USA auf «Bioluminescent plants and methods of making same» eingetragen.

2010 ist es einer Gruppe von Wissenschaftlern in Amerika gelungen, die ersten selbstleuchtenden Pflanzen abgesehen von der Nicotiana tabacum Pflanze zu erzeugen. Seit 2012 untersucht eine andere taiwanische Gruppe die Einführung von Sendedioden mit Bio-Licht oder biologischer LEDs in den Blättern der Pflanze. 2013 wurde das Crowdfunding Projekt Growing Plant begonnen, und es wurden Arabidopsis thaliana Pflanzen verwendet. 2014 hat eine holländische Gruppe die Arbeit begonnen, um diese Technologie von den Pflanzen bis zu den Bäumen zu bringen.



Pflanze Nicotiniana mit Biolumineszenz, am Tag und Nacht.


Möglicherweise sind diese die Wichtigsten, obwohl nicht einzigsten Meilensteine auf den langen Weg, bis zur Erlangung dieser Pflanzen.

Dieser lange Weg ist begleitet mit einer interessanten Debatte, über die Verwirklichung und Möglichkeiten dieses Typs von Entwicklung in der Zukunft der menschlichen Gesellschaft. Eines der erklärten Ziele des Projekts von 2013 bestand darin, natürliche und tragbare Beleuchtungsquellen zu schaffen, aber: sind die angewandten Methoden rechtsmäßig: Biotechnologie und genetische Behandlung?


Künstlicher Blick auf selbstleuchtende Bäume der Zukunft.


Die bio-leuchtende Pflanzen könnten zum Beispiel dabei helfen, durch Abschaffung von Straßenbeleuchtungen in Städten, den Energieverbrauch zu senken. Sie haben keine zerbrechlichen Stücke und es würde neues Licht geschaffen werden, sobald der Organismus wächst.

Die Debatte, der Entwicklung dieser Biotechnologie, ist noch nicht fertig, doch verspricht uns interessante Meinungen zu bieten.




In diesem Video wird erklärt, wie man die Stromkosten Zuhause oder Betrieb spürbar senken kann




Freitag, 17. Juni 2016

Die Anfänge der Elektrizität – Teil 1

Was ist es, woher kommt es, dass unser Heim beleuchtet und aufwärmt, dass uns zulässt, Computer und andere Elektrogeräte zu benutzen?

Ende des XIX. Jahrhundert, begann die bürgerliche Nutzung der Elektrizität, die erste Straßenbeleuchtung und danach erleuchtete es auch jedes Heim. Vor nicht all zu vielen Generationen, funktionierten die einzigsten bekannten Geräte mit Dampfkraft, Gaskraft oder anderen fossilen Kraftstoffe.

Für Tätigkeiten wie lesen, wenn keine Sonne schien, gab es nur unbequeme Lösungen wie mit Kerzen oder Öllampen, und die nicht so häufige Stadtbeleuchtung war mit Gaslampe oder einer Öllampe an besonderen zentralen und wichtigen Plätze.

Etwas kalt zu erhalten, war abhängig vom Eis das man zur Verfügung hatte, das durch natürliche Weise z.B. durch das Wetter entstand (Eiskeller / ersten Kühlschränke).

Es sind so viele Dinge um uns herum, die mit Energie versorgt werden, dass es fast unmöglich wäre, alle zu nennen.
Womöglich einer der Dinge, die bei den meisten unbemerkt passiert sind, ist die Straßenbeleuchtung, die mehr oder weniger primitiv in den großen Städten Europas im achtzehnten und neunzehnten Jahrhundert begann.

Die Anfänge der Elektrizität machte es möglich, neue Beleuchtungssysteme nicht nur stärker und sicherer, sondern auch kleiner und sauberer einzusetzen.


Plakat "Internationale Elektro-Technische Ausstellung" in Frankfurt
erste elektrische Straßenbeleuchtung in Berlin


Das linke Bild entspricht einem Ölgemälde von 1884, das «Erste elektrische Straßenbeleuchtung in Berlin» heißt, von Carl Saltzmann (die Installation wurde bereits ein paar Jahre zuvor durchgeführt), und das rechte Bild ist das offizielle Plakat von der internationalen Elektro-Technische Ausstellung, in Frankfurt 1891.

Um zu verstehen, wie außergewöhnlich dieses Ereignis war, müssen wir daran denken, dass eine Kerze eine äquivalente Lichtausbeute bis 0,3 lm/W hat, wohingegen eine normale 40W Birne schon 12,6 lm/W ausmacht. Und das nur eine.

So wurden zum Beispiel nur zwei Straßen in Paris für die Weltausstellung von 1878 und die internationale Ausstellung für Elektrizität im Jahre 1881 kurz zeitlich beleuchtet, bis dann die massive flächendeckende Installation der Straßenbeleuchtung begann .


Anderseits startete London seine erste elektrische Straßenbeleuchtung in Holborn Viaduct, erbaut im Jahre 1878 und im Jahre 1882 wurde die erste Anlage erbaut, um Strom in New York zu erzeugen.

( Fortsetzung folgt )